Konzert-Splitter - Besonderes

Auf dieser Seite haben die Vereine de Chorverbandes Unterwesterwald die Möglichkeit, 

über eine herausragende Konzert zu berichten:

Informationen zu Veranstaltungen bitte per mail an info@saengerkreis-unterwesterwald.de

 
Lafilia glänzte in europäischer Kulturhauptstadt  
„Frohe Stunde“ in der „Ersten Liga der Vokalkunst“

ExtraCHORd und LaFilia beim 8. Deutsche Chorwettbewerb (DCW)

Gold für MGV Cäcilia Horbach

Horbacher A-cappella-Festival 2009

20 Jahre Niederelberter Dorfspatzen

40 Jahre Chorleiter Musikdirektor Horst Best

Projektchor "Rom 2007"

 Herbstkonzert 2007 des MGV "Cäcilia" Gackenbach

Dorfspatzen flogen weit - Fünftägige Konzertreise nach Rijeka/Kroatien

Praha Cantat 2007- Frohe Stunde Weroth

Mädchenchor "LaFilia" beim Deutschen Chorwettbewerb

Westerwälder vocalisten freuen sich über Golddiplom

Ein Fest für Günter Plörtner

Chorfamilie "Beethoven" Dernbach beim Chorwettbewerb erfolgreich

MGV "Cäcilia" Horbach: Das besondere Chorkonzert "all you need is love"

„Frohe Stunde“ Weroth – 2. Platz beim Landeschorwettbewerb

 

Lafilia glänzte in europäischer Kulturhauptstadt

Mädchenchor des Landesmusikgymnasiums wurde Preisträger beim Internationalen Chorwettbewerb in Tallinn

 

Für die jungen Sängerinnen von laFilia unter der Leitung von Martin Ramroth war es erst der zweite internationale Wettbewerb und überdies eine ganz besondere Herausforderung, sich in die bekanntermaßen herausragende Sängerhochburg der baltischen Staaten zu wagen. Allein die Einladung zu diesem renommierten Festival ist bereits eine besondere Ehre und spricht für die Qualität des Mädchenchores, denn die Wettbewerbsteilnahme unterliegt einem strengen Auswahlprozess. Insgesamt waren 32 Chöre und vier Vokalensembles aus ganz Europa zugelassen, wobei die nordosteuropäischen Staaten zahlenmäßig dominierten.

 

Das Baltikum gilt traditionsgemäß als Wiege der Gesangskultur, was vielen hierzulande nicht bekannt ist. Insbesondere die Esten singen leidenschaftlich gern und feiern nationale Sängerfeste. Dass ihre Heimat „das Land der tausend Stimmen“ genannt wird, erfüllt sie deshalb mit großem Stolz. Es gibt mehr als tausend estnische Chöre mit insgesamt rund 32.000 Mitgliedern. Das ist viel für ein kleines, dünn besiedeltes Land.

Umso erstaunlicher war, dass sich laFilia selbst bei dieser starken Konkurrenz behaupten konnte und einen hervorragenden dritten Preis in der internationalen Kategorie der Jugendchöre gewann, gleich hinter zwei estnischen Chören, aber noch weit vor Lettland und Island. Damit gehört der Mädchenchor zu den ganz wenigen westeuropäischen Ensembles, die überhaupt einen Preis erreichen konnten, und demonstrierte einmal mehr eindrucksvoll, dass die intensive Chorarbeit am Landesmusikgymnasium inzwischen zu seinen Aushängeschildern zählt.

 

Über den Wettbewerbserfolg hinaus bot sich den Schülerinnen die einmalige Gelegenheit, das Land und insbesondere die Kulturhauptstadt Tallinn kennenzulernen, die als ehemalige Hansestadt und mit einem der besterhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne ein ganz besonderes Flair zu bieten hatte. Und obwohl das Eis auf der Ostsee noch gefroren und die Temperaturen noch winterlich waren, war das Eis mit anderen Chören doch sehr schnell gebrochen: Gemeinsame Konzerte mit dem Mädchenchor am Dom in Riga

(Lettland) oder mit dem Schweizer Jugendchor Zürich förderten musikalisch-menschliche Begegnungen und sorgten in jeder Hinsicht für eine Horizonterweiterung bei allen Beteiligten. Insgesamt eine tolle und hervorragend organisierte Reise, an die sich die Schülerinnen des LMG sicherlich noch lange erinnern werden!

 

„Frohe Stunde“ in der „Ersten Liga der Vokalkunst“

Sänger aus Weroth beim Deutschen Chorwettbewerb auf Platz 5

Erfahrungsbericht von Johannes Hannappel, Sprecher der „Frohen Stunde“

 „Man darf sich schon zur Elite zählen, wenn man es bis ins Finale geschafft hat“ formulierte es Hans Willi Hefekäuser, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände und Vizepräsident des Deutschen Musikrates in seinem Grußwort im Programmheft zum 8. Deutschen Chorwettbewerb. Kulturstaatsminister Bernd Naumann gratulierte deshalb an gleicher Stelle den teilnehmenden Chören und ihren Chorleitern, zu ihrer Teilnahme: „Schon das ist eine besondere Auszeichnung!“

 

Vor diesem Hintergrund bedeutete für uns 47 Sänger aus der 650 Seelengemeinde Weroth im Westerwald (Chorverband Unterwesterwald) und unseren Chorleiter Jens Röth bereits die Zulassung zum Deutschen Chorwettbewerb gleichermaßen die Erfüllung eines Traumes, wie auch die Bestätigung jahrelanger intensiver Probenarbeit. Angesichts der zumindest zahlenmäßig übermächtigen Konkurrenz in der Kategorie C 2 (Männerchöre über 41 Sänger) galt dann aber für den im olympischen Turnus stattfindenden Wettbewerb selbst der entsprechende Gedanke: „Dabei sein ist alles.“

 

Auch wenn man also die Dinge vermeintlich unbeschwert angehen konnte, ließ sich, spätestens am Morgen des Wettbewerbstages bei der Stellprobe auf der Bühne des Orchesterzentrums Nordrhein-Westfalen in Dortmund (pünktlich 10.00 Uhr), eine ungewöhnliche Anspannung nicht mehr leugnen. Die professionellen Rahmenbedingungen dieses in Deutschland einmaligen „Chorgipfels“, wie Prof. Martin Maria Krüger, der Präsident des Deutschen Musikrates, den Deutschen Chorwettbewerb nannte, nötigten nun auch uns, einem durchaus Wettbewerbs erfahrenen Verein, eine gewisse Ehrfurcht ab.

Da bis zu unserem Auftritt (16.35 Uhr) noch einige Stunden verblieben, hatten wir uns im Vorfeld bereits dazu entschlossen, unseren „Anhang“ und weitere Fans, die nur zum Wettbewerb selbst angereist waren, in Dortmund zu belassen und in unser Hotel nach Bochum zurückzukehren.

 

Der Rest des Tages lief dann – wie häufig bei außergewöhnlichen Ereignissen – fast wie im Film ab:

 

Nach dem Mittagessen und einer kurzen Ruhephase treffen wir uns zu einer letzten Besprechung und kurzen Stimmübungen. Gegen 14.30 Uhr verlassen wir unsere Unterkunft und sind ca. 15.00 Uhr vor Ort. Die Spannung steigt. Im Foyer des Orchesterzentrums und davor wimmelt es von Menschen. Der Wettbewerb läuft bereits seit 14.00 Uhr. Kommentare fliegen durch die Luft: „Die Luft ist zum Ersticken“; „die Akustik ist staubtrocken“ usw.  Nach dem 4. Wettbewerbsteilnehmer kurze Pause. Die Türen werden aufgerissen. Die Lüftung versucht ihr Möglichstes. Viele Kommentare. Sänger, die es „hinter sich haben“. Chorleiter im Publikum. Dazwischen besorgte Mienen der mitgereisten Fans, oder doch nur freudige Erwartung?. Die Spannung steigt weiter.

15.50 Uhr. Wir melden uns – wie vorgeschrieben – am Seiteneingang des Hauses mit allen Sängern. Eine Teilnehmerliste mit den Namen der Sänger wechselt unterschrieben in die Hände des Veranstalters. Bezug der Garderobe.

Ende der Pause. Auftritt des nächsten Chores. Die Saaltüren werden geschlossen. Übertragung des Geschehens auf Bildschirme im Flur. Die Spannung steigt noch einmal.

 

Bezug des Einsingeraumes; Einsingezeit 17 Minuten. Letzte Absprachen.

Blicke zur Tür. Wann werden wir endlich abgeholt. Kleine Scherze finden wenig dankbares Publikum. Die Spannung wird jetzt greifbar. Die Tür öffnet sich. „Sie können“. Die Bässe zuerst. 16.35 Uhr. Wir betreten die Bühne. Der Raum ist zum Bersten gefüllt. Der 1. Akkord steht. Die Akustik ist trocken aber nicht anders, als bei der Stellprobe. Wir können musizieren; die Spannung tut gut, beflügelt die Stimme ......Der letzte Akkord steht. Das Publikum applaudiert, lang anhaltend, dankbar. Die Spannung ist wie weggeblasen. Wir durften einmal dabei sein. Danach nur noch Glücksgefühle.

 

So oder ähnlich werden es - wie ich - viele erlebt haben.

 

Der Deutsche Chorwettbewerb 2010 ging mit zwei fulminanten Preisträgerkonzerten zwei Tage später zu Ende. Zuvor hatte der Gesamtvorsitzende der Jury und des Projektbeirats, Jürgen Budday, rund 5.000 gespannten Sängerinnen und Sängern auf dem Platz von Amiens in Dortmund die Endergebnisse mitgeteilt. Unter ihnen auch den 47 Sängern der „Frohen Stunde“ mit ihrem Chorleiter Jens Röth und den mitgereisten Fans.

Tatsächlich konnte man mit dem MGV „Frohsinn“ Baiertal und dem Saarknappenchor die Vertreter Baden-Württembergs und des Saarlandes hinter sich lassen. Mit dem fünften Platz war die „Frohe Stunde“ nicht nur dabei, sondern darf sich auch angesichts der Bewertung (Einzelheiten im Internet unter www.musikrat.de) mit Fug und Recht zu den zur Zeit führenden deutschen Männerchören rechnen.

Bedenkt man dabei die gewachsene Struktur der „Frohen Stunde“ (reiner Laienchor; 41 Sänger wohnen in Weroth; 3 Sänger haben verwandtschaftliche, drei freundschaftliche Bindungen an den Chor; Durchschnittsalter 53) kann man die Leistung unseres Chorleiters Jens Röth gar nicht hoch genug einstufen.

 

 

ExtraCHORd und LaFilia beim 8. Deutsche Chorwettbewerb (DCW) in Dortmund erfolgeich

Aus unserer Gruppe hatten sich 2 Chöre des Landesmusikgymnasiums beim Landeschorwettbewerb in Bingen für die „Königsklasse DCW) qualifiziert.

 

EXtraCHORd („EXtraCHORd" beschreibt das Vokalensemble aus Ehemaligen des Kammerchors "Art of the Voice" am Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz, dem „Peter-Altmeier-Gymnasium“ in Montabaur)

 

Der Chor musste sich in einer der stärksten Klassen A1 (Gemischte Chöre 16-40 Stimmen), mit 14 Konkurrenten messen. Wegen der großen Teilnehmerzahl musste an 2 Tagen gewertet werden. EXtraCHORd konnte seine Leistungstärke am Freitag 14.5. der fünfköpfigen Jury, unter dem Vorsitz K.J. Etzold, präsentieren. Martin Ramroth, wettbewerbserfahrener Chorleiter des Ensembles, hatte die jungen Damen und Herren des Chores intensiv auf diesen Auftritt vorbereitet. So konnte der Chor im Dortmunder Opernhaus sein Repertiore mit angespannter Gelassenheit der Jury und dem vollbesetzten Saal vortragen. Ich persönlich hatte das Glück die Vorträge mitzuerleben und hatte mehrfach „Gänsehaut“ auf Grund der Stimmung, die der Chor durch seine perfekt gestalteten und sauber intonierten Vorträge erzeugte. Das ausgewogene Programm und die Perfektion der Vortragskunst konnten die Jury offensichtlich zur Vergabe von 24,0 von theor. 25 möglichen Punkten, der zweithöchsten Wertung des Wettbewerbs, (130 Chöre) überzeugen. Damit ging der 1. Preis und Kategoriesieg an EXtraCHORd.

 

Dass bei der Ergebnisbekanntgabe Freudentränen im Pulk von 5000 jubelnden Sängerinnen und Sängern flossen, versteht sich von selbst.

 

Mädchenchor laFilia

 

Der Mädchenchor am Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz, hatte sich beim Landeswettbewerb in Bingen als Kategoriesieger für den DCW in Dortmund qualifiziert und trat in der Kategorie D2 (Mädchenchöre/Jugendchöre –gleiche Stimmen) an und musste sich mit 7 Mitbewerbern messen. Der Chor unter der Leitung von Martin Ramroth  hat sich in den letzten beiden Jahren erst neu formiert und mit sechs Stücken auf den Wettbewerb vorbereitet. Hier wurde die fünfköpfige Jury von Frau Gudrun Schröfel, der Leiterin des berühmten Mädchenchores Hannover, geleitet.

Die jungen Damen konnten ihr Programm sehr überzeugend in der überfüllten Imannuel-Kirche in Dortmund-Marten vortragen und erreichte mit 21,2 Pkt. einen 3. Preis, ein an sich gesehen, schon tolles Ergebnis für einen in der Entwicklung befindenden Chor.

 

Bei der Preisverteilung vergab die Jury dann noch einen Sonderpreis für das Volkslied, so dass auch hier noch mal Freudentränen kullerten.

1. Gold für MGV Cäcilia Horbach

Kategoriesieg und Tageshöchstwertung für Horbacher Sänger beim Chorwettbewerb in Heiligkreuzsteinach

 

Horbach. Mit einem grandiosen Erfolg kehrten die Horbacher Sänger vom Chorwettbewerb in Heiligkreuzsteinach zurück. Mit dem Kategoriesieg, der höchsten Gesamtpunktzahl aller 18 teilnehmenden Chöre und der höchsten Bewertung eines einzelnen Liedvortrages gewann der MGV Cäcilia Horbach alles, was es zu gewinnen gab.

 

„Eine großartige Belohnung für sehr viel Probenarbeit und der bestmögliche Einstieg in ein ereignisreiches Chorjahr“, zog Vorsitzender Alfred Labonte nach der Wertungsbekanntgabe Bilanz. Doch einige Stunden zurück: Angetreten war der MGV Cäcilia Horbach in der Männerchorklasse M 3 bis 39 Sänger. Neben den Männerchören aus Schönau und Waldwimmersbach hatten die Horbacher Sänger um ihren Chorleiter Matthias Schmidt vor allem mit dem Männerchor Wald-Michelbach einen sehr ernst zu nehmenden Konkurrenten. Der beim Wettbewerb 22 Sänger zählende Chor agiert praktisch auf Auswahlchorebene, was sich auch in dessen Wettbewerbsprogramm widerspiegelte: Mit „Snowforms“ des kanadischen Komponisten R. Murray Schafer und dem Chorwerk „Hiru gaukantu 3 & 4“ des Finnen Jaakko Mäntyjärvi setzte Chorleiter Hans-Joachim Karl gleich auf zwei äußerst anspruchsvolle Sätze, die sich nicht im Repertoire normaler Chöre befinden. „Loch Lomond“ im Satz von Michael Hanawalt rundete das Wettbewerbsprogramm der Konkurrenz ab. In der Umsetzung dieser Literatur legten die Wald-Michelbacher die Messlatte sehr hoch, so dass den Horbacher Sängern klar war: Hier geht nur dann etwas, wenn wir keinen einzigen Fehler machen. In dieser Weise motiviert betraten die Horbacher Sänger als vierter und letzter Chor der Kategorie die Bühne und Chorleiter Matthias Schmidt überließ in der Literaturauswahl nichts dem Zufall: Auch die Horbacher Cäcilia setzte mit „Ave Regina coelorum“ des litauischen Komponisten Vytautas Miskinis und „Bushes and Briars“ von Ralph Vaughan Williams auf Werke, die vornehmlich auf Kammerchorebene angesiedelt sind. Das Volkslied „Zum Tanze da geht ein Mädel“ im Satz von Herrmann Schröder schloss hier den Bogen eines anspruchsvollen und vielschichtigen Wettbewerbsprogramms. Nach den Vorträgen sah man gespannt der Wertung entgegen, wissend, tatsächlich auf dem bestmöglichen Niveau gesungen zu haben.

 

Die Wertung bestätigte diesen Eindruck dann vollends: Mit einer Gesamtpunktzahl von 23,50 von maximal möglichen 25 Punkten errang der MGV Cäcilia Horbach ein ganz deutliches Gold-Diplom und lag vor den Mitstreitern der Kategorie. Die Wald-Michelbacher erzielten ebenfalls ein Gold-Diplom, blieben aber mit 23,08 Punkten knapp hinter dem Horbacher Chor. Allein dabei sollte es aber nicht bleiben: Als die Punkte aller sieben Kategorien verlesen waren, war das Traumergebnis perfekt: Die Wertung von 23,50 Punkten für den MGV Cäcilia Horbach war die höchste Wertung des Tages und man hatte sogar die höchste Männerchorklasse M 1 übertrumpft. Ein eindrucksvoller Quervergleich an dieser Stelle: Der MGV Cäcilia Horbach lag so auch vor zwei Finalisten des Deutschen Chorwettbewerbs in Dortmund im Mai 2010, die in Heiligkreuzsteinach ihren letzten Trainingslauf für diesen wichtigsten deutschen Wettbewerb absolvierten, nämlich vor dem MGV Frohsinn 1906 Baiertal in besagter Männerchorklasse M 1 (23,42 Punkte) und dem sensationellen Frauenchor GV Sängerbund 1889 Oberflockenbach (F 1, 23,25 Punkte). Und noch eine Sensation war gelungen: Mit 24,00 Punkten für „Bushes and Briars“ gelang den Horbacher Sängern auch die höchste Punktzahl für einen einzelnen Liedvortrag.

 

„Sich gegen so viele ausnehmend gute Chöre durchzusetzen, ist ein Markstein in der Vereinsgeschichte und der Beweis dafür, dass es in die richtige Richtung geht“, resümiert Alfred Labonte. Mit großem Elan blickt der Chor nun dem Besuch des Universitätschores der Philippinen aus Manila UPCC entgegen, bevor es dann Ende Mai in Wirges erneut gilt, im Wettbewerb zu bestehen. Der MGV Cäcilia Horbach weist darauf hin, dass ab Juni eine hervorragende Gelegenheit besteht, als Sänger in den Chor einzutreten. „Wir haben dann die diesjährigen Wettbewerbe absolviert und widmen uns neuer Literatur. Der ideale Einstieg“, so Labonte. Wer sich genau dafür interessiert oder ganz allgemein die Arbeit des Chores verfolgen will, findet auf der völlig neu gestalteten Homepage des Chores alles, was er wissen muss.

 

Der Horbacher Chorleiter Matthias Schmidt konnte unterdessen gleich zwei Mal feiern, denn auch mit dem zweiten Chor, mit dem er an diesem Tag in Heiligkreuzsteinach angetreten war, holte er Gold und den Kategoriesieg: Der GV Frohsinn 1882 Hüttenberg setzte sich mit 23,08 Punkten in der Männerchorklasse M 2 deutlich gegen zwei Mitkonkurrenten durch. Weitere Infos unter www.mgv-horbach.de.

 

1. Horbacher A-cappella-Festival 2009

Liebe Freunde, liebe Fans der A-cappella-Musik,

 

das 1. Horbacher A-cappella-Festival 2009 ist vorbei und wir sind überwältigt von den Resonanzen.

 

Wir können nicht genug Dank sagen – einfach allen, die irgendwo, irgendwie, irgendwann mitgeholfen zu haben, dieses Event möglich zu machen.

 

Mit MAYBEBOP hatten wir eine der international besten Vokalgruppen zu Gast und mit Divertimento, Sound Of Young Voices, den Sparrow Sisters und Vocalis vier Festivalensembles, die den Tag vollends zum unvergleichlichen Erlebnis gemacht haben. Auch ihnen gilt unser zutiefst empfundener Dank.

 

Die Tatsache, dass schon die Workshops bestens besucht waren und wir – einmal salopp ausgedrückt – beim Festivalkonzert die „Hütte richtig voll hatten“ zeigt, dass es die richtige Entscheidung war, ein Unterfangen wie dieses Festival in Angriff zu nehmen.

 

Die Eindrücke aus den Workshops und dem grandiosen Festivalkonzert werden lange nachklingen. Um diese ein wenig auch noch einmal vor Augen führen zu können, gibt’s anbei unseren spontanen Festivalrückblick mit Fotos aus dem Konzert.

 

Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Ihnen und euch beim nächsten A-cappella-Event, das ganz sicher stattfinden wird – irgendwo, irgendwie, irgendwann!

 

Festival-Rückblick 1          Festival-Rückblick 2          Festival-Rückblick 1         

 

20 Jahre Niederelberter Dorfspatzen

Mit Themen "Chorkonzert, Junge Chöre - extra stark!" "Singendes, klingendes Niederelbert" und "Rheinland-Pfalz zu Gast in Niederelbert" feierte der Kinder- und Jugendchor "Niederelberter Dorfspatzen" unter der Chorleitung von Walter Frink in der Elbert-Halle und auf dem angrenzenden Schulgelände in Zusammenarbeit mit dem Chorverband RLP sein 20jähriges Jubiläum. Der Chorverband Rheinland-Pfalz unterstützte hierbei die Niederelberter Jugendchortage mit großzügiger finanzieller Beteiligung aus den für die Jugendarbeit bereitgestellten Fördergeldern und leistete hiermit einen wertvollen Beitrag zur Förderund der Kinder- und Jugendchorarbeit im Chorverband RLP.

Zahlreiche Kinder- und Jugendchöre aus dem Chorverband Rheinland-Pfalz und Gastchöre gratulierten dem Jubiläumschor an den Festtagen mit ihren Darbietungen.Klarinette)

Die Dorfspatzen eröffneten die Jubiläumstage beim Chorkonzert der Jungen Chöre mit dem Liedbeitrag "Horch, was kommt von draußen rein" und begrüßten so die Zuhörer und Gastchöre. Im Anschluss präsentierten der Kinderchor Frankfurt in Verbindung mit dem Hessischen Rundfunk, der Kinder- und Jugendchor "Juventus Vocalis", der Mädchenkammerchor "La Filia" und das Frauenensemble "Sparrow Sisters" den Zuhörern im Rahmen der Veranstaltung excellenten Chorgesang aus den Bereichen "Geistliche Chormusik", "Märchen", Musical und Spiritual.

Die Festgala am folgenden Jubiläumstag mit Eröffnung durch den Jubiläumschor stand vornehmlich im Mittelpunkt zahlreicher junger Instrumental- und Gesangskünstler mit solistischen und Gruppenvorträgen, die hier ein hohes Maß an Beherrschung ihrer Instrumente und Stimmen mit Beiträgen aus den Bereichen Klassik, Operette und Oper unter Beweis stellten. Zu den jungen Künstlern aus Nieder- und Oberelbert gehörten Martin Frink (Schlagzeug), Julia Steinhöfel (Akkordeon) mit Stefan Gymsa (Gitarre), Carolin Arndt (Klarinette) mit Klavierbegleitung von Michael Fuxius, Evelyn Böckling (Vibraphon), Eva Frink (Sopran) mit Klavierbegleitung von Michael Fuxius, Sopranistin Caterian Maier, der Projektchor "Freunde und Eltern in Hoffnung", Carolin Arndt, Eva Frink und Caterina Maier "Die drei Soprane" (Klavier M. Fuxius). Der gemischte Chor "Hoffnung" aus Niederelbert, das Frauenensemble "Sparrow Sisters" und der Projektchor "ExNEDS & Freunde" rundeten den Abend mit Liedbeiträgen aus den Bereichen Gospel, Internationale Chormusik und Schlager ab. Die Besucher der Festgala, zu der auch zahlreiche Gäste sowie Ehrengäste aus Kultur und Politik gehörten, bedanken sich bei den Künstlern am Ende des Konzertes mit lang anhaltendem Beifall.

Mit einem Festgottesdienst in der Elberthalle begann der Abschluss der Jubiläumstage. Kinder- und Jugendchöre aus dem Chorverband waren aus dem gesamten Rheinland-Pfalz gekommen, um beim Chor-Marathon in Niederelbert mitzuwirken. Nach den Auftritten der Kinder- und Jugendchöre des Chorverbandes Unterwesterwald am Nachmittag, klangen die Festtage unter den Klängen des Landesmusikgymnasiums Montabaur aus.

MGV „Mozart“ 1880 e.V Eitelborn - 40 Jahre Chorleiter Musikdirektor Horst Best

Jubiläumskonzert

 

Seit nunmehr 40 Jahren liegt die musikalische Leitung des MGV „Mozart“ 1880 e.V. Eitelborn in den Händen von Herrn Musikdirektor Horst Best.

 

Dies war für den Vorstand des Vereins Anlass, mit einem Konzert der ganz besonderen Art Danke zu sagen.

 

So entschloss man sich im Vorfeld dazu, speziell für diese Veranstaltung, ein Hintergrundbild in den Maßen 8,00 m x 4,00 m von einem bekannten Koblenzer Maler erstellen zu lassen. In einer farbenprächtigen Sommerlandschaft konnte man darauf die Heimatgemeinde des Vereins Eitelborn unschwer erkennen. Verstärkt wurde dieser glanzvolle Anblick mit einer ausgeklügelten Lichttechnik, durch ein kompetentes Unternehmen aus unserer Region,.

Darüber hinaus dieser Partner auch wie in den vergangenen Jahren mit seiner Tontechnik für eine ausgeglichene Akustik im Konzertsaal sorgen.

 

Was alle ganz besonders erfreute war, dass der Star-Tenor Volker Bengl nach 2006 sein Mitwirken ein weiteres mal zugesagt hatte.

 

Aber nicht nur die Verantwortlichen in den Reihen des MGV „Mozart“, sondern auch die Sänger hatten sich für dieses großartige Ereignis sehr viel vorgenommen.

So waren die Chorproben in den zurückliegenden Wochen und Monaten stets gut besucht. Hierdurch konnte Horst Best sehr intensiv proben und den Chor gezielt auf  das Jubiläumskonzert vorbereiten.

 

Als sich dann am Sonntag, dem 01 Juni 2008, pünktlich um 17:00 Uhr der Vorhang öffnete, bot sich den ca. 550 Zuhörerrinnen und Zuhörern ein sehr beeindruckendes Bild.

Zunächst ging ein großes Raunen durch die Reihen, das dann in einen überwältigenden Applaus überging.

Der Grund: Von einigen Birken eingerahmt, stand der Chor in seiner Konzertkleidung, Hemd und Hose schwarz, rote Krawatte, vor einem wirklich sehr gelungenen Bühnenbild.

Nach einem solchen Auftakt konnte diesem Konzert im Grunde nichts mehr passieren.

 

Nach einigen kurzen Worten der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Stefan Blath, betrat Herr Musikdirektor Horst Best die Bühne und dirigierte den ersten Auftritt des Chores mit

„O Lied kling auf“ von Horst Best, „Still ruht der See“ von Bernhard Riffel sowie dem „Zuspruch“ ebenfalls von Horst Best.

 

Nun folgte der offizielle Ehrungsabschnitt:

Als einen Glücksfall für das Kulturelle Leben in der VG- Montabaur und in der Gemeinde Eitelborn bezeichnete Edmund Schaaf, Bürgermeister der VG- Montabaur, den engagierten Chorleiter Horst Best. Die vier Jahrzehnte zeugen von einem guten gemeinsamen Geist im Verein und der gegenseitigen Wertschätzung zwischen Dirigent und Verein.

Dieser Meinung schloss sich auch der Vorsitzende des Chorverbandes Unterwesterwald, Herr Hermann-Josef Steinebach an.

Stefan Blath, Vorsitzender des MGV „Mozart“, bedankte sich stellvertretend für alle Vereinsmitglieder ganz herzlich für eine sehr erfolgreiche Zeit und überreichte als Geschenk einen Reisegutschein.

Geleitet von Helmut Best, wünschte der Chor seinem musikalischen Leiter anschließend mit dem „Mnogaja leta“, ein Satz von Dimitri Bortnjanski, eine gute Zeit.

 

Bereits bei seinem ersten Auftritt stellte der Star-Tenor Volker Bengl mit den bekannten Stücken „Zwei Märchenaugen“ aus „Die Zirkusprinzessin“ und „Wolgalied“ aus „Der Zarewitsch“ eindrucksvoll unter Beweis, über welche Fähigkeiten ein Tenor verfügt, der ein festes Engagement am Staatstheater in München besitzt.

 

Überzeugend traten im Gegenzug aber auch die Solisten aus den Reihen des MGV „Mozart“ auf: So sang Jörg Keul das Solo in „Nanuschka“ von Edgar Rasin, Stefan Blath in dem „Einsamen Glöcklein“ von Hans Paulig und Helmut Best in „Stiller Don“.

 

Von Horst Best am Flügel begleitet, zog Volker Bengl auch bei seinem zweiten Auftritt mit den Stücken „Gern hab ich die Frau`n geküsst“ von Franz Lehar, „O Mädchen, mein Mädchen“ ebenfalls von Franz Lehar und „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ von Eduard Künnecke, alle Register seines Könnens. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatten alle Anwesenden erkannt, dass Herr Bengl auch bei seinem zweiten Besuch in Eitelborn glänzend aufgelegt war und sich auf einer eindrucksvollen Bühne sichtlich wohl fühlte.

 

Wohl fühlten sich aber auch die Sänger vom MGV „Mozart“. Der Chor zeigte sich an diesem Tag von seiner besten Seite und war so in der Lage, das von  seinem musikalischen Leiter, Herrn Musikdirektor Horst Best geforderte Dirigat, nahezu perfekt umzusetzen. Wir haben den Chor, aber auch seine Solisten, selten besser erlebt.

Dies zeigte sich speziell bei dem Stück „In taberna quando sumus“ aus der „Carmina burana“ von Carl Orf. Begleitet wurde der Chor dabei am Flügel von Horst Best, am Bass von Franz Birnbach und von Kurt Ferdinand am Schlagzeug.

 

Nun ging es in eine ca. 20 minütige Pause, in der die Konzertbesucher von den Sängerfrauen sowie einigen inaktiven Helfern auf das Beste versorgt wurden. Neben diversen Getränken servierten die Frauen variantenreich und in eigener Regie hergestellte Kanapees.

 

Den zweiten Teil des Konzertes, eröffnete der Chor mit den Kompositionen: „Sierra Madre del Sur“ von K.-H. Steinfeld, „Leuchtet der Morgen“ von Wolfgang Lüderitz und „So leb dein Leben“ (My way) von Josef Kempf. In allen drei Stücken glänzte Michael Knopp als Solist.

 

Stimmgewaltig präsentierte Volker Bengl die klassischen Werke“ Ideale“ von  Paolo Tosti und „Core`n grato“ von Salvatore Cardillo. Mit beiden Vorträgen sorgte er für die absolute Begeisterung unter den Konzertbesuchern.

 

Michael Knopp und Helmut Best sangen die Soli im Stück „Down by the riverside“ von Hans Weiss-Steinberg.  Stimmgewaltig reihte sich Martin Best, in dem Chorsatz „Oh the blin´man“ von Horst Best, unter den Solisten des MGV „Mozart“ ein.

Eine ganz besondere Ehre wurde dem 2. Vorsitzenden, Herrn Volker Henkes, zu Teil. In dem vom Chor brillant vorgetragenen „Niemals vergess ich den Tag“ von Rudolf Desch, sang er das Bass-Solo. Das Tenor-Solo in diesem Stück hatte Volker Bengl übernommen und präsentierte dabei am Ende das hohe „C“ in einer beeindruckenden Art und Weise.

 

Sehr eindrucksvoll servierte Herr Bengl anschließend die Werke „Maria“ aus „West Side Story“, „Der ungewöhnliche Traum“ aus „Der Mann aus La Mancha“ sowie „Ein Lied geht um die Welt“ von Hans May. Es war einfach fantastisch Volker Bengl  in Eitelborn live erleben zu können!

 

Zum Abschluss des Konzerts trug der Chor stimmgewaltig und trotzdem sehr einfühlsam das amerikanische Volkslieder- Potpourri  „American Folksongs vor. Begleitet wurden die Sänger von Horst Best am Flügel, Rudolf Simon mit der Mundharmonika, Franz Birnbach am Bass und von Kurt Ferdinand am Schlagzeug. Es war ein wirklich sehr gekonnter und brillanter Abschluss.

 

Den Star-Tenor Volker Bengl ließ man aber trotzdem nicht ohne eine Zugabe nach Hause fahren. Mit dem bekannten Volkslied „Ade zur guten Nacht“ in dem alle Konzertbesucher nach Kräften mitsingen konnten, sorgte er für eine grenzenlose Begeisterung.

Wann konnte man in einem Konzert in Eitelborn bis dato minutenlang stehende Ovationen erleben? 

Am Schluss bedankte sich der 1. Vorsitzende Stefan Blath noch einmal herzlichst bei allen Sängern für Ihr Engagement, sowie bei allen Gästen für das zahlreiche Kommen und die gute Disziplin. Für die Mitwirkenden gab es selbstverständlich ein kleines Präsent, die Gäste wurden am Ausgang zum Dank mit einer Rose von den Frauen der Vorsitzenden verabschiedet.

 

Mit einem mehr als gelungenen Konzert konnte der MGV „Mozart“ 1880 e.V. Eitelborn an eine bis dahin sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe anknüpfen. Wieder einmal ist es gelungen für bleibende Eindrücke und Erinnerungen zu sorgen.

 

„Solange es den MGV „Mozart“ in Eitelborn gibt, muss man im Westerwald wohnend nicht weit reisen um fantastische Konzerte zu erleben!“ so eine begeisterte Besucherin.  

Projektchor "Rom 2007"

Der Projektchor „Rom 2007“
Die Geschichte des Projektchores „Rom 2007“ begann im Herbst 2006, als Chordirektor Günter Pörtner sein 40-jähriges Chorleiterjubiläum feierte. Aus diesem Anlass wurden mehrere Konzerte veranstaltet und es gab auch Geschenke für den Jubilar. Frank Sittel, ein guter Freund Pörtners, überreichte ihm anlässlich eines Konzertes in Hundsangen eine von ihm komponierte Messe mit den Worten: „Am schönsten wäre es, wenn ihr diese Messe in Rom uraufführen würdet!“ Die „Missa Benedictionis“ hatte Frank Sittel zu Ehren von Papst Benedikt XVI. geschrieben und dieses Werk seinem Freund Günter Pörtner zugeeignet.
Familie Pörtner und der Kath. Kirchenchor Hundsangen nahmen die ausgezeichnete Idee auf und beschlossen, eine Chorreise nach Rom zu organisieren. Für diese einmalige Herausforderung wurde der Projektchor gegründet. Schon auf den ersten Aufruf erfolgten zahlreiche Anmeldungen, so dass am Ende 128 Sängerinnen und Sänger den „Romchor“ bildeten. Aus Taunus und Westerwald trafen sie sich in zahlreichen Proben, um die Messe einzustudieren.
Daneben runden noch bedeutende Werke verschiedenster Meister das Repertoire ab. Die Aufführungen in Rom von „Missa Benedictionis“ erfolgten im Rahmen des Konzertes in St. Ignatius am 14. Oktober 2007 und in der Hl. Messe in St. Peter am 16. Oktober 2007.
Programm: Pressemitteilung

Orgel

Improvisationen

MGV Edelweiß 1892 e.V. – Männerchor und Gemischter Chor

Lobet den Herrn, alle Heiden - Bedřich Smetana

 

Veni Jesu - Luigi Cherubini (Satz: Alfons Burkhardt)

 

Tebje Pojem - Dimitrij Bortnjanskij

Projektchor „Rom 2007“

Messe „Missa Benedictionis“ - Frank Sittel

- Kyrie

- Gloria

Panis Angelicus (Chor und Sopran-Solo)- César Franck (Bearb. Gus Anton)

Messe „Missa Benedictionis“ - Frank Sittel

- Sanctus

- Benedictus

- Agnus dei

Uwe Deller

Pietà Signore - Alessandro Stradella

Ave Maria - César Franck

Dank sei dir, Herr (Chor und Tenor-Solo) - Georg Friedrich Händel (Bearb. Helmut Bogenhardt)

Caterina Maier

Halleluja (aus „Exultate Jubilate“) - Wolfgang Amadeus Mozart
Ave Maria - Charles Gounod

Caterina Maier, Uwe Deller

Zu dir, oh Herr, blickt alles auf (aus „Die Schöpfung“) - Joseph Haydn

Projektchor „Rom 2007“

Hebe deine Augen auf (aus dem Oratorium „Elias“) - Felix Mendelssohn Bartholdy (Bearb. E. Becker)
Sancta Maria - Johannes Schweitzer (Sopran, Alt: Berthold Waßmer)
The Blessing Of Aaron - Norman Ramsey (Arr. and edited by W. Rodby

Herbstkonzert 2007 des MGV "Cäcilia" Gackenbach

 

+++ Nur noch 30 Sänger zählte der MGV "Cäcilia" Gackenbach 1899 e.V. noch im Jahre 2006. Jetzt stehen gleich elf neue Sänger in seinen Reihen. Voller Stolz konnte der Chor sie bei seinem Herbstkonzert im November des letzten Jahres der Öffentlichkeit präsentieren. Die Vorstandsmitglieder um den 1. Vorsitzenden Andreas Ferdinand und Chorleiter Marco Herbert freuten sich: "Das ist das Ergebnis unserer umfassenden Werbeaktion im Jahre 2006. Unter den elf neuen Sängern sind sieben junge Männer im Alter von 14 bis 19 Jahren."

Jugendlich präsentierte sich auch das Herbstkonzert selbst, an dem vorwiegend "junge Chöre" teilnahmen. Mit dabei waren das Chorensemble tonArt Nassau, der Junge Chor "ars musica" Ochtendung, der Gemischte Chor "CHORazón" Dernbach und die Chorgemeinschaft Daubach-Stahlhofen. Geboten wurde dem Publikum modernes Liedgut. Lieder von den "Wise Guys" über die Beatles bis hin zu Robbie Williams standen auf dem Programm. Daneben gab es aber auch traditionelles Liedgut von Wilhelm Heinrichs bis hin zu Johannes Brahms zu hören.

Zum Herbstkonzert konnte sich der MGV „Cäcilia“ Gackenbach erstmals auch „online“ im Internet präsentieren. Seine neue Homepage ist unter www.mgv-gackenbach.de zu finden.

 

 

Der MGV „Cäcilia“ Gackenbach 1899 e.V. mit Chorleiter Marco Herbert (Bildmitte sitzend) (Foto: privat).

 

Wunschliederkonzert des MGV "Eintracht" Hillscheid

 

Am Samstag, den 27.10.2007 lud der MGV "Eintracht" Hillscheid zum Wunschliederkonzert ein. In einer ausverkauften Oberwaldhalle in Hillscheid begeisterte der gastgebende Verein und der Gastchor der Kannenbäckerstadt Höhr-Grenzhausen die zahlreichen Zuhörer.

 

Ein hervorragendes Wunschliederprogramm konnten die Zuhörer miterleben, doch wurden auch in diesem feierlichen Rahmen verdiente Sänger des MGV "Eintracht" geehrt. So wurden für 60 Jahre aktives Singen Karl Becher, Robert Link, Edgar Merzbach, Heine Vogt und Werner Rosenbach geehrt, zudem wurden Heinrich Vogt und Edgar Merzbach für 40 Jahre Engagement im Vorstand geehrt. Eine ganz besondere Ehrung erhielt Werner Rosenbach, der seit 50 Jahren Vorstandsarbeit in den Reihen des MGV "Eintracht" Hillscheid leistet.

 

Praha Cantat 2007- Frohe Stunde Weroth

27.10.2007:  - Praga Cantat 2007 -
Sensationserfolg der „Frohen Stunde“ Weroth in Prag
Gewinn eines Golddiploms und Sieger der Kategorie Männerchöre

Bei der 21. Auflage des „Praga cantat“, einem der renomiertesten Chorwettbewerbe auf europäischer Ebene, konnten die Sänger aus Weroth mit Ihrem Chorleiter Jens Röth einen grandiosen Sieg erringen. Mit einer Glanzleistung im altehrwürdigen Mayakowskisaal des Nationalhauses in Prag ersangen sie neben einem Golddiplom den Sieg in der Kategorie der Männerchöre.
Dieser Erfolg ist umso höher einzustufen, als mit dem Männerchor „Cäcilia“ aus Lindenholzhausen und dem slowenischen Männerkammerchor „Komorni moski zbor Lek“ aus Ljubljna zwei überaus respektable Konkurrenten zum Wettbewerb angetreten waren. Vor einer international besetzten, vierköpfigen Jury unter der musikalischen Gesamtleitung von Miroslav Kosler zelebrierten die Männer aus Weroth unter dem Dirigat von Jens Röth A-capella-Musik vom Feinsten.

„Schon bei Widmann („Wohl auf Ihr Gäste ...“) erlebten wir ein leichtes, elegantes Singen“, gab der österreichische Preisrichter, Prof. Hellmuth Drewes, den Eindruck der Jury wieder.(...) „Eine besondere Gratulation zum „Tambour“ von Distler. Dieses Werk war besonders eindrucksvoll gestaltet. Neben einem leicht und „duftig“ gestalteten Palestrina („Soave fia il morir“) war ein kompetenter Smetana („Veno“; das Pflichtstück in tschechischer Sprache) zu hören. Ich habe selten einen Männerchor gehört, der mit einem solchen Schwung musiziert. Der besoffene Matrose („What shall we do with a drunken sailor“ von Shaw) war ein Kabinettstück", so seine persönliche Wertung.

Der Chor aus Weroth war am Donnerstag letzter Woche nach Prag gereist, um mit 34 Sängern die Wettbewerbschancen auf internationalem Parkett auszuloten. Das mit der „Cäcilia“ ( 85 Sänger) eine zahlenmäßig weitaus überlegene Formation aus der Nachbarschaft antrat, war Ansporn genug, sich konzentriert auf den Wettbewerb vorzubereiten. Letztlich galt jedoch zunächst die olympische Devise „Dabei sein ist alles“.

Ein Golddiplom war schließlich für alle drei Bewerber in der Kategorie der Männerchöre verdienter Lohn ihrer Anstrengungen und Beweis für das durchwegs hohe Niveau der Vorträge. „Für uns war es im Vorfeld das Höchste und der geheime Wunsch vieler Sänger“, so der Vorstand.

Das die Jury jedoch die „Frohe Stunde“ aus Weroth am Ende ganz vorne sah und zum Sieger der Konkurrenz kürte, sprengte alle Erwartungen. Als die Moderatorin unter Fanfarenklängen in mehreren Sprachen das Ergebnis verkündete („And the winner is ...MGV „Frohe Stunde“ Weroth") kannte die Freude keine Grenzen. Gestandene Männer lagen sich in den Armen und ließen den Tränen freien Lauf. Die mitgereisten Fans erlebten sprachlos, dass die Jury eigens die „Frohe Stunde“ darum bat, noch einmal ein Lied zum Besten zu geben, wozu man sich nicht lange bitten ließ.

Mit dem schwäbischen Volkslied „´s Herz“ von Friedrich Silcher mitten im Herzen Böhmens gab damit die „Frohe Stunde“ erstmalig im Rahmen eines Wettbewerbs eine Art Zugabe und krönte damit eine Sternstunde in der 107 jährigen Vereinsgeschichte.

Vater des Erfolges ist einmal mehr Chorleiter Jens Röth, der seine internationale Karriere eigentlich als Preisträger bedeutender Kompositionswettbewerbe begann ("Coupe de Lutèce"  beim Grand Concours Internationale der  Académie de Lutèce, Paris 1993; 1 Preis beim intern. Zwickauer Schumann-Kompositionswettbewerb 1994). Mit dem Sieg beim intern. Harmoniefestival in Lindenholzhausen 2005  in der Männerchorklasse (Weroth in Chorgemeinschaft mit Frickhofen) ließ er die Fachwelt als Chorleiter aufhorchen.

Das ihm mit einem kleinen, „gewachsenen“ Männerchor vom Dorf (Weroth hat ca. 650 Einwohner) nun jedoch auch bei zahlenmäßig und qualitativ stärkster Konkurrenz der Sieg in der Männerchorklasse gelungen ist, setzt auch seinem bisherigen Wirken die Krone auf. Angesichts seiner herausragenden Leistung in Prag bestätigten die anwesenden Kenner der Szene, was auch die Jury notierte: „Eine besondere Leistung des Chores, dem auch zu seinem Chorleiter zu gratulieren ist."

 

Dorfspatzen flogen weit weg

Fünftägige Konzertreise nach Rijeka / Kroatien

‚Heute gehen wir auf große Fahrt und wir singen in der weiten Welt!’ So schallte es schon durch die Hallen des Kölner Flughafens, als die Niederelberter Dorfspatzen in einer

30-köpfigen Tourneebesetzung zu ihrer 4. Auslandsreise aufbrachen. Herrliches Wetter erwartete den Chor nach einer turbulenten Landung in Rijeka, der drittgrößten kroatischen Stadt an der Adriaküste. Es blieb wenig Zeit zum Eingewöhnen in das kürzlich eröffnete Jugend-Hotel,  schon machte man sich auf den Weg zur Wallfahrtskirche im Stadtteil Trsat, wo man den Sonntagabendgottesdienst mitgestaltete und ein viel beklatschtes Konzert in der überfüllten Basilika folgen ließ.

Die Niederelberter Dorfspatzen vor dem RIJEKA-YOUTH-HOSTEL

Für den 8. Oktober, den Nationalfeiertag des Kroatischen Volkes, hatte man sich in Opatja, dem ‚Nizza der Kvarner Bucht’ zu einem Konzert verabredet; in der Villa Angiolona sangen die Dorfspatzen ein über einstündiges Konzert, zu dem die mitgereiste Pianistin Tamara Theis, Schülerin des PAG-Musikgymnasiums, mit großem künstlerischen Ausdruck ein Schubert-Impromptu (As-Dur) beitrug.

Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen aus Rijeka hatten sich am nächsten Vormittag mit ihren Lehrern zu einem Schulkonzert eingefunden und ließen die Niederelberter Dorfspatzen erst nach mehreren Zugaben von der Bühne. Nachmittags nahm man zum zweiten Mal die Gelegenheit wahr, bei Super-Wetter die Freizeit am Strand zu verbringen. Auch an diesem Abend stand ein Konzert auf dem Programm, das man gemeinsam mit dem ‚Josip-Kaplan-Jugendchor’ und dem Frauenvokalensemble ‚Lira’ aus Rijeka im barocken Konzertsaal ‚Filodramatika’ gestaltete. Walter Frink lud den Jugendchor zu einem Besuch anlässlich des Chorfestivals ‚20 Jahre Niederelberter Dorfspatzen’ vom 30. Mai bis 1. Juni 2008 nach Niederelbert ein. Die tolle Stimmung und das freundschaftliche Miteinander wurden gekrönt durch das von allen Chören gemeinsam mehrsprachig vorgetragene internationale Chorlied ‚Siyahamba’. Von den überaus hilfsbereiten kroatischen Gastgebern bleiben Sylvana Sepic, Doris Kovacic und Pater Lucius Jagec (ofm) in besonders guter Erinnerung, ihre tatkräftige Vorbereitung war Garant für ausnahmslos erfolgreiche Auftritte des Niederelberter Kinder- und Jugendchores. Mit seiner Ehefrau Hildegard,  mit Claudia Müller und mit Anette und Michael Weyand hatte Chorleiter Walter Frink ein Team zur Seite, das kompetent und freundlich für einen reibungslosen Verlauf dieser wunderschönen und erlebnisreichen Chorreise sorgte.

 

"Westerwälder vocalisten" freuen sich über Golddiplom

Die Sänger von Hubertus Weimer setzten Maßstäbe - Erfolg in Zwickau - Herausragender Leistungen brachten den "westerwälder vocalisten" und ihrem Chorleiter Hubertus Weimer beim fünften internationalen Robert-Schumann Chorwettbewerb in Zwickau die höchste Punktzahl des Wettbewerbes und das Golddiplom ein.

Hubertus Weimer aus Molsberg hat mit den "westerwälder vocalisten" erneut Maßstäbe im Männerchorgesang gesetzt. Beim fünften internationalen Robert-Schumann-Chorwettbewerb in Zwickau, bei dem sich 30 Chöre aus zwölf Nationen einem renommierten Preisrichtergremium stellten, erreichten die Sänger aus dem Westerwald mit 23,4 Punkten die Höchstwertung. Für diese herausragende Leistung wurde ihnen das "Golddiplom III" verliehen.

Vor der fünfköpfigen Jury, darunter der in Fachkreisen bestens bekannte schwedische Wertungsrichter Robert Sund und Professor Dr. Friedrich Krell, einer der bedeutendsten deutschen Chorsachverständigen stellten die "westerwälder vocalisten" mit ihrem Chorleiter Hubertus Weimer ihr hohes Leistungsniveau im Männerchorgesang unter Beweis. Mit Werken von Robert Schumann (Der Eidgenossen Nachtwache), Max Reger (Ausfahrt) und Bernd Engelbrecht (Ein Jäger längs dem Weiher ging - eine äußerst schwierige Bearbeitung des deutschen Volksliedes) überzeugten sie die fünf Preisrichter, die die Vorträge der "vocalisten" mit der Höchstwertung des mehrtägigen Wettbewerbes auszeichneten. Nicht zuletzt die werkgetreuen Interpretationen und die Lebendigkeit der Ausführung waren die Kriterien, die dem Männerchor aus dem Westerwald die hohe Wertschätzung der Jury einbrachten.

Beim Preisträgerkonzert im Ballhaus "Neue Welt" hatten die Sänger um Hubertus Weimer dann noch einmal die Gelegenheit, ihr chormusikalisches Können unter Beweis zu stellen. Ihre Vorträge "Traumlicht" und "Minnesänger" fanden bei dem fachkundigen Publikum in dem Zwickauer Auditorium höchste Anerkennung.

 

 

Mädchenchor "La Filia" beim Deutschen Chorwettbewerb

Der 7. Deutsche Chorwettbewerb fand vom 20.-28. Mai 2006 in Kiel statt. Der veranstaltende Deutsche Musikrat hatte die Hauptstadt des Landes Schleswig-Holstein ausgewählt. Der Deutsche Chorwettbewerb ist die zentrale Veranstaltung der Chormusik in Deutschland. An ihm nehmen die besten Chöre aus allen Bundesländern teil. Sie müssen sich für die Teilnahme zuvor bei Landeswettbewerben qualifizieren. Der Wettbewerb wird in insgesamt 12 Kategorien ausgetragen: für Gemischte Chöre, Männer- und Frauenchöre sowie Jugend- und Kinderchöre verschiedener Gattungen. Dazu kommt die experimentelle Form "Jazz-vokal et cetera".

Über 4.000 Sängerinnen und Sänger von über 100 Chören nahmen an dem Deutschen Chorwettbewerb in der schleswig-holsteinischen Metropole Kiel teil; Ausrichter war der Deutsche Musikrat unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ganz Kiel war acht Tage lang eine einzige Sing-City. Schloss, Schauspielhaus, die Oper aber auch die Kirchen der Förderstadt boten den hochkarätig singenden Chören aus allen Bundesländern die passende und würdige Plattform. Neben dem eigentlichen Wettbewerbssingen vor einer international und nationla besetzten Fachjury und interessierter Öffentlichkeit waren noch "Lange Nächte der Chormusik", "Kieler Ge(h)sänge" angesagt. Maritimes Klima und Flair auf Schritt und Tritt. Alle teilnehmenden Chöre singen in höchster Qualität. Kiel signalisierte Zukunftsmusik: Dei Beteiligung junger und jüngster Chormitglieder war sehr bedeutsam.

Im zweiten Teil des Wettbewerbs konnte sich der Mädchenchor "LaFilia" vom Montabaurer Musikgymnasium unter Leitung von Martin Ramroth beim Singen ums Podium durchsetzen. Mit 21,2 Punkten und dem Prädikat "mit sehr gutem Erfolg teilgenommen", errangen sie sich in der Kategorie der Mädchenchöre den 3. Platz.

 

 

Chorfamilie "Beethoven" Dernbach

beim Chorwettbewerb erfolgreich

Mit einem Triumph der Chöre der Chorfamilie „Beethoven“ 1894 Dernbach endete am Sonntag, den 14. Mai, der Chorwettbewerb in Weidenhausen.

Bereits um 0700 Uhr  morgens, es war kaum Zeit für die obligatorischen Glückwünsche zum Muttertag geblieben, setzten sich die beiden Busse mit über 80 Sängerinnen und Sängern an Bord in Bewegung. Ihr Ziel war ein Dorf in der Nähe von Bad Berleburg im südlichen Sauerland, in dem der Gemischte Chor „Arion“ Weidenhausen 1881 mit einem großen Chorwettbewerb sein 125-jähriges Bestehen feierte.

Schon kurz nach der Ankunft am Zielort, die Anfahrt hatte knapp drei Stunden gedauert, stand der gemischte Chor „Chorazon“ auf der Bühne. Vor den kritischen Augen und Ohren der Wertungsrichter Professor Michael Schmoll und Professor Volker Hempfling präsentierten sich die 48 Sängerinnen und Sänger in blendender Verfassung.

Das Chorwerk „Ave maris stella“ (Edvard Grieg) und die beiden Volkslieder „Parkplatzregen“ (Oliver Gies) und „Nelly Bly“ (Stephen Foster) begeisterten nicht nur die Zuhörer im Saal sondern überzeugten auch die Jury. Wie sich am Abend bei der Bekanntgabe der Wertungen zeigte, hatte „Chorazon“ damit nicht nur das Klassensingen und das Ehrensingen seiner Gruppe gewonnen, sondern zugleich den Pokal für den besten gemischten Chor des Tages errungen.

Die jungen Sängerinnen und Sänger, die sich erst zum zweiten Mal einem Chorwettbewerb stellten, waren nicht nur wegen ihrer Leistung sondern auch wegen ihrer jugendlichen Frische und Begeisterung ein Höhepunkt des Wettbewerbs und eine echte Werbung für den Chorgesang.

Beflügelt von der sensationellen Leistung des gemischten Chors lief auch der Männerchor „Beethoven“ zu großer Form auf. Mit dem Chorwerk „Soon ah will be done“ (W.Dawson) und den Volksliedern „I bröllopsgarden“ (J.A. Södermann) und „Männer“ (H. Grönemeyer/ Bläck Föös) errang er im Klassensingen und dem Ehrensingen seiner Gruppe jeweils den ersten Preis und stand mit seiner Leistung bei allen teilnehmenden Chören der Klasse Männerchöre bis 44 Sänger punktgleich mit einem weiteren Chor an der Spitze.

Als letzter Chor der Chorfamilie gingen die „Tiny BEEs“ auf die Bühne. Auch sie präsentierten sich in hervorragender Verfassung und erreichten in der Sonderklasse hohe Wertungen für die Werke „Grab und Mond“ (F. Schubert), „I bröllopsgarden“ (J.A. Södermann) und „Schäfer und Edelmann“ (A. Koerppen). Ihr Pech war, dass sie mit „VocalArt Ottfingen“ einen übermächtigen Konkurrenten hatten, der die höchste Punktzahl aller 33 teilnehmenden Chöre erzielte und damit den Meisterpreis für die beste Leistung des Tages errang.

Riesigen Jubel gab es am Abend bei der Bekanntgabe der Ergebnisse. Die Sängerinnen und Sänger der Chorfamilie hatten einen der ganz großen Erfolge in der langen Geschichte des Männerchors „Beethoven“ 1894 und den größten in der noch kurzen Geschichte der Chorfamilie „Beethoven“ errungen. Die monatelange intensive Probenarbeit zur Vorbereitung des Wettbewerbs und die weite Reise ins Sauerland hatten sich gelohnt.

Vater des Erfolges ist Chorleiter Marco Herbert, der die auffälligste Erscheinung des gesamten Chorwettbewerbs war. Er stellte der Jury außer den drei Chören der Chorfamilie „Beethoven“ den Jugendchor und den Männerchor „Ars musica“ Ochtendung vor, ging mit drei Chören als Sieger aus dem Wettbewerb hervor und gewann dreimal den Dirigentenpreis. Mit seiner fachlichen Kompetenz und seinem jugendlichen Elan repräsentiert er einen neuen Chorleitertyp, der, ohne die Tradition zu vernachlässigen, mit moderner Chorliteratur und neuen Formen des Chorgesangs auch junge Menschen für das Singen im Chor zu begeistern vermag. Und die werden dringend gebraucht, um die Zukunft des Chorgesangs zu sichern.

(Bericht im Amtsblatt der VG Wirges, Termin: 21. KW)

 

 

„Frohe Stunde“ Weroth – 2. Platz beim Landeschorwettbewerb

Der MGV „Frohe Stunde“ aus Weroth konnte am vergangenen Sonntag die Erfolgsstory mit seinem Chorleiter Jens Röth eindrucksvoll fortschreiben. Nach dem Sieg beim Meisterchor 2004 und dem Festivalpreis in Lindenholzhausen, gelang den Sängern mit dem 2. Platz beim Landeschorwettbewerb im pfälzischen Mutterstadt bereits beim ersten Anlauf in dieser Wettbewerbskategorie der Sprung auf das Siegertreppchen.

Der Landeschorwettbewerb, der nur alle vier Jahre durchgeführt wird, ist eine Fördermaßnahme des Landesmusikrates für die Chormusik in Rheinland-Pfalz und gleichzeitig Vorausscheidung für den deutschen Chorwettbewerb. Dieser findet im Mai 2006 in Kiel statt.

In der Männerchorklasse waren insgesamt fünf Chöre angetreten, die sich zutrauten, die harten Wettbewerbsbedingungen zu erfüllen. Darunter mit Staudt, Nomborn und Weroth allein drei Chöre aus dem Sängerkreis Unterwesterwald, der damit seine dominante Stellung im Bereich der Männerchöre auf Landesebene unterstrich. Gefordert waren ein Pflichtchorwerk und Kompositionen unterschiedlicher Epochen nach eigener Wahl in einem Vortrag von maximal zwanzig Minuten. Gewertet wurde von einer fünfköpfigen, hochkarätig besetzten Jury, darunter so bekannte Namen, wie Robert Sund und Volker Hempfling, der auch den Vorsitz führte. Die „Frohe Stunde“ hatte sich mit dem alten Meister „Wohlauf Ihr Gäste“ von Erasmus Widmann, der schwedischen Komposition „Gryning vid havet“ (Hugo Alven), dem „Tambour“ des Zeitgenossen Hugo Distler, dem Wahlpflichtchor „Abschied“ (Mathieu Neumann), dem „Drunken Sailor“ (Parker/Shaw) und dem „Maidle“(„´s Herz“) von Friedrich Silcher offenbar genau die richtige Literatur ausgesucht. Ein hervorragender zweiter Platz war der verdiente Lohn intensiver und disziplinierter Probenarbeit. Was Sänger und Chorleiter aber im Besonderen freute, war die überaus wohlwollende Resonanz des zahlreich erschienenen Fachpublikums und die Unterstützung der vielen Fans, die aus der Heimat im eigens zu diesem Anlass gecharterten Bus mitgereist waren. „Die „Frohe Stunde“ hat es geschafft, mit einer ungemein sympathischen Ausstrahlung im Besten Sinne des Wortes zu Musizieren und sich damit in die Herzen der Zuhörer zu singen“, so eine Teilnehmerin in der Jurypause. Das mit dem Chor aus Plaidt, der den Landeschorwettbewerb bereits zweimal (1993 und 1997) gewinnen konnte, am Ende doch der Favorit die Nase vorn hatte, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Zuhörer, Chorleiter und Fachpublikum zeigten sich allenfalls erstaunt über den Punktabstand (Plaidt 21 Punkte; Weroth 19,5 Punkte), denn viele hatten die Männer um Jens Röth gleichauf oder sogar besser gesehen.

Das im Reglement des Wettbewerbes das Erreichen von 21 Punkten Grundvoraussetzung der Teilnahme am deutschen Chorwettbewerb ist, dürfte dabei eine nicht ganz unerhebliche Rolle gespielt haben.

Von Bernd Stiehl in Vertretung des Ortsbürgermeisters am Eingang des Vereinslokals begrüßt, ging für die Sänger mit einem Ständchen an die Daheimgebliebenen ein überaus erfolgreicher Tag der Vereinsgeschichte zu Ende. Johannes Hannappel fasste als Sprecher des Chores ,nach dem Dank an Gemeinde, Chorleiter, Sänger und Fans, die Botschaft des Tages in einem Satz zusammen: „Wir können mit Fug und Recht behaupten, zur Zeit der zweitbeste Männerchor in Rheinland-Pfalz zu sein und darauf sind wir jetzt auch ein klein wenig stolz.“

 

 

Ein Fest für Günter Pörtner

Ein doppeltes Jubiläum hat der MGV "Frohsinn" Obertiefenbach am Wochenende gefeiert. Während der Chor selbst sein 80-jährigen Bestehen feierte, blickte der Leiter des Chores, Günter Pörtner, auf seine 40-jährige Chorleitertätigkeit zurück. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Günter Pörtner gestalteten am Samstagabend alle von ihm geleiteten Chöre ein Jubiläumskonzert zu Ehren des Chordirektors. Und auch die befreundeten Solisten Edeltrud Kahn (Sopran), Uwe Deller (Tenor) und Hans Albert Demer (Bass) überbrachten musikalische Glückwünsche.

Charmant führte Dr. Thomas Schüller durch das Programm. "Günter Pörtner stellte schon immer die Musik in den Vordergrund. Er trägt mit solchen Veranstaltungen auch zur Harmonie unter den Chören bei.", sagte Dr. Schüller. Das musikalische Programm eröffnete der Katholische Kirchenchor "Cäcilia" Hundsangen gemeinsam mit dem Gemischten Chor "Edelweiß" Hillscheid. Mit "Wohlauf Ihr Gäste" grüßten sie das Publikum beschwingt. Aus der geistlichen Chormusik stammt das "Jubilate Deo" des ungarischen Komponisten Lazlo Halmos. Das Stück "Dank sei dir, Herr" von Georg Friedrich Händel wurde für das Jubiläumskonzert von Günter Weimer textlich neu gestaltet. Der ergreifende Liedtext lautete: "Dank sei dir Herr, du hast mich zur Musik geführt.", Zeilen, die sicherlich vortrefflich Günter Pörtners Leben für die Musik beschreiben.

Die Laudatio hielt Frank Sittel, Kirchenmusiker an St. Marien Limburg. Er bezeichneten Günter Pörtner als "Primus inter pares" (Erster unter Gleichen), der besonders viele Verdienste im Deutschen Chorverband und in den Chorverbänden Hessen und Rheinland-Pfalz erlangt habe. "Träumer und Fantasten, wie Musiker manchmal bezeichnet werden, tragen zur Erleuchtung von Geist und Gemüt bei", so Sittel. Er bezeichnete die Musik als "Wunderdroge". Sittel hob besonders die fachliche und künstlerische Kompetenz von Günter Pörtner hervor. Diese habe er auch immer wieder bei der Gestaltung von internationalen Konzerten und Radioauftritten unter Beweis gestellt.

Für seine Verdienste wurde Günter Pörtner am Samstag mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes ausgezeichnet. In die lange Schlange der Gratulanten reihte sich auch Landrat Dr. Manfred Fluck ein, der Pörtner wünschte, dass er den Taktstock noch lange schwingen möge. Der Vorsitzende des Sängerkreises Limburg, Johann Balmert, überbrachte die besten Glückwünsche.

Speziell für das Jubiläumskonzert hatte sich der Projetchor "CumCanto" aus den Pörtner-Chören zusammen gefunden. Der Chor präsentierte geistli Stücke wie das von den Solisten Edeltrud Kahn und Uwe Deller traumhaft begleitete "Ave Maria" von Franz Abt. Auch die Soloauftritte von Kahn und Deller, die Operngesang vom Feinsten präsentierten, zogen das Publikum in den Bann. Imposanten Chorgesang erlebten die Zuhörer bei einer "Schubertiade", dargeboten von den Männchören "Liederkranz" Obererbach, "Edelweiß" Hillscheid und "Frohsinn" Obertiefenbach unter Begleitung eines Bläserensembles. Im Wechselspiel von Chor und Bläsern wurden verschiedene Schubert-Kompositionen präsentiert - ein musikalischer Genuss!

Land und Leute - Pörtner engagiert sich seit 40 Jahren

Chorleiter ist er seit 40 Jahren, und das hat Günter Pörtner aus Obererbach mit seinen derzeit fünf Chören gebührend gefeiert. Mit ihnen ist er Preisträger nationaler und internationaler Chorwettbewerbe und Gestalter internationaler Konzerte in Rom, Wien, Budapest und Prag und auch von Rundfunkaufnahmen geworden. Mit seinen Chören hat er mehrfach den Titel "Meisterchor des Chorverbandes Rheinland-Pfalz" errungen. Die fachliche und künstlerische Kompetenz hat es sich schon früh bei angesehenen Persönlichkeiten erworben. "Nicht vergessen werden darf sein Eintreten für Kranke, Behinderte und sozial schwache Menschen", heißt es in der Laudatio weiter, für sie habe er mit seinen Ensembles immer wieder Konzerte veranstaltet. In Hundsangen wurde er außerdem zum "Ehrendirigenten" des Kirchenchores ernannt. Für seine besonderen Verdienste auf dem Gebiet der Kirchenmusik wurde ihm die "Bistumsmedaille" im Bistum Limburg verliehen. Und noch eine besondere Ehre wird Pörtner zuteil: Ihm wurde die Partitur einer Messe zu Ehren des Papstes Benedikt XXVI "Missa Benedictionis" überreicht, die Frank Sittel komponiert hat und dem Ehrendirigenten nun als weitere Auszeichnung zur Uraufführung mit dem Hundsänger Kirchenchor ans Herz legte. Im Chorverband Rheinland-Pfalz und Sängerkreis Unterwesterwald hat sich Günter Pörtner neben seiner Chorleitertätigkeit auch auf Verbandsebene engagiert. Von 1985 bis 1998 begleitete er das Amt des Gruppenchorleiters in der Sängergruppe III mit über 20 Chören des Sängerkreises Unterwesterwald und organisierte die jährlichen Gruppenkritiksingen der Sängergruppe III mit namhaften Wertungsrichtern. Sein besonderes Anliegen galt hier immer dem anspruchsvollen Chorsingen und der Durchführung von anspruchsvollen Chorkonzerten.

 

 

Das besondere Chorkonzert "all you need is love"

MGV "Cäcilia" Horbach

Unser Konzert am 21.November 2004 wurde als "Das besondere Konzert" angekündigt. Damit hat der Vorstand, wie wir heute wissen, sicherlich nicht übertrieben.

Vor einer vollbesetzten Halle machte es den Akteuren natürlich Spaß zu singen und motivierte zu Höchstleitungen. Zunächst hatte der Heizungsausfall für Aufregung gesorgt und unserem Vorsitzenden blieb, trotz aller Bemühungen noch etwas Wärme in die Halle zu bekommen, nur die Möglichkeit sich in seiner Begrüßung zu entschuldigen und um Verständnis zu bitten.

Unsere Sänger eröffneten das Konzert mit drei Stücken unseres "Lieblingskomponisten" Mathieu Neumann. Zum Vortrag kamen "Abendfriede am Rhein"; "Ave Maria" und "Abschied", also große Chorliteratur, die uns überaus gut gelang.

Anschließend präsentierte Cantabile Limburg seinen ersten Programmblock. Mit Rücksicht auf den Totensonntag wurde von den rund 20 Sängern um Jürgen Fassbender in diesem Block anspruchvollste Chorliteratur in bestechender Brillanz dargeboten. Vorgetragen wurden Werke großer Komponisten wie "Der träumende See" von Robert Schumann, "Traumlicht" von Richard Strauß, "Der Fichtenbaum" von Carl Löwe, "Abschied" von Max Reger und das schwedische "Gryning vid havet" von Hugo Alvén. Unsere Gäste bewiesen mit diesen Stücken ihren hohen Leistungsstand und dass sie zu Recht viele internationale Auszeichnungen erhielten.

Im folgenden zweiten Block präsentierte sich "unsere Cäcilia" mit internationaler Chorliteratur und trug unter Anderem den schwedischen Hochzeitstanz "I bröllopsgarden" von J.A. Södermann und das Spiritual "Hush! Somebody's Callin' My Name" von Brazael Dennard vor. Die intensive Probenarbeit, sowie die optimale Einstellung durch unseren Chorleiter Hubertus Weimer beflügelten uns zu wahren Höchstleistungen. Unsere eigenen "Experten" waren sogar der Meinung, dass wir in der widrigen Akustik der Halle noch nie so sauber und harmonisch intoniert hätten. Das Publikum belohnte unsere Beiträge mit reichlichem Applaus und die Reporterin der Zeitung kommentierte gegenüber unserem Vorsitzenden: "Ihr habt dem Chor aus Limburg in nichts nachgestanden..."

Unser "kleiner Chor" CHordon bleu hatte, entsprechend dem Untertitel "All you need is love", den lockeren Part übernommen. Die zehn Sänger um unseren Vizechorleiter Volker Diel präsentierten drei Stücke ihres Vorbilds "Comedian Harmonists", darunter das letzte Stück des unvergessenen Ensembles "Irgend wo auf der Welt...." in einer Bearbeitung unseres Chorleiters. Der Programmblock stand insgesamt unter dem gleichen Thema, so wurden traditionelle Chorliteratur aus Nordamerika, Irland und Tansania vorgetragen. Damit hatte man auch die Brücke zu der brandneuen CD geschlagen.

Wenn man einen Ausnahmechor zu Gast hat, überlässt man diesem den letzten Programmpunkt. Cantabile gab in seinem zweiten Block eine überzeugende Kostprobe von ihrer neuen CD, "All you need is love". Das breite Spektrum reichte von "Liebling, mein Herz lässt dich grüßen..", ebenfalls von den Comedian Harmonists, bis hin zu aktueller Unterhaltungsmusik "Wannabe" von den Spice Girls. Mit ihrem fast schon berühmten "Cantabile-Sound" regten sie die Zuhörerschaft zu wahren Begeisterungsstürmen an und konnten die Bühne erst nach mehreren Zugaben verlassen.

Im Anschluss an das Konzert wurde bei dem einen oder anderen Bierchen noch reichlich gefachsimpelt und so manches Lied angestimmt. Als Gesamtresümee können wir ein großes Konzert, das den Geschmack des Publikums getroffen und das nicht mit musikalischen Höchstleistungen von allen Akteuren gespart hat, in unseren Jahresrückblick aufnehmen.